Primärisolation

Elektrische Geräte wie Motoren, Generatoren und Transformatoren funktionieren auf der Basis der elektromagnetischen Induktion. Die Rotations- oder Linearbewegung von solchen elektrischen Rotationsmaschinen wird durch von elektrischen Spulen erzeugte elektromagnetische Felder und deren gegenseitige Abstoßkräfte verursacht.

Der Drahtlack wird in einem so genannten thermischen Beschichtungsverfahren

in mehreren Beschichtungsabläufen konzentrisch auf den Metalldraht in einem Einbrennverfahren aufgetragen (Enameling Prozess). Der Drahtlack besteht aus organischen Komponenten (Pre-Polymere), die während des Einbrennverfahrens zu vernetzten Polymeren reagieren und so eine undurchlässige elektrische Isolationsschicht bilden.

Bei ruhenden elektrischen Maschinen,

wie Transformatoren oder Sensoren, ist eine gegenseitige Isolierung der Drähte notwendig, um das elektromagnetische Feld aufrecht zu halten und somit die Energie- resp. Signalübertragung sicher zu stellen. Dazu gehören neben der Grundvoraussetzung der elektrischen Isolation je nach Anwendung eine hohe Temperatur- und mechanische Beständigkeit, sowie Flexibilität, Feuchtigkeitsresistenz und hohe Lebensdauer der Isolation im Betrieb.

Für eine sichere und stabile Funktion

solcher Rotationsmaschinen wird vor dem Wickelprozess der Metalldraht, hauptsächlich aus Kupfer oder Aluminium gefertigt, mit einer ersten Isolationsschicht dem sogen. Drahtlack konzentrisch umgeben. Dies um direkte elektrische Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Drähten und somit Verlust der elektromagnetischen Felder unter allen Betriebsbedingungen zu verhindern.